Statut des Mitteldeutschen Arbeitskreises für Ästhetische Chirurgie e. V. vom 20.10.2001

§ 1 Name, Sitz
  (1)  Der Verein führt den Namen „Mitteldeutscher Arbeitskreis für Ästhetische Chirurgie“ und ist im Vereinsregister einzutragen.
  (2)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  (3)  Der Sitz des Vereines ist Leipzig.
  (4)  Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 2 Aufgaben und Zielsetzung
  (1)  Ziel des Arbeitskreises ist die Förderung der Ästhetischen Chirurgie als Teil der medizinischer Heilkunst unter besonderer Beachtung ethischer Prinzipien.
  (2)  Im mitteldeutschen Raum soll die Ästhetische Chirurgie
territorial propagiert und besonders auf Qualitätssicherung geachtet werden. Die Qualitätssicherung
beinhaltet Informationsmöglichkeiten für Patienten wo ästhetische Chirurgie von ausgebildeten und erfahrenen Ärzten nach medizinischen Prinzipien durchgeführt wird.
  (3)  Dazu dienen insbesondere:
Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen
Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen
Schutz von Patienten vor unseriösen Angeboten
Beratung bei entstandenen Behandlungsfehlern
Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften ähnlicher Zielsetzung

§ 3 Geschäftsjahr
  (1)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 4 Mitgliedschaft
  (1)  Mitglieder des Arbeitskreises können Fachärzte chirurgischer Disziplinen werden, die über eine Anerkennung der Landesärztekammer verfügen, die Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen" zu führen , sowie Fachärzte für Plastische Chirurgie.
  (2)  Mitglieder des Arbeitkreises können Anästhesisten mit Interesse für ästhetische Operationen werden.
  (3)  Andere Personen, die durch Ihre Tätigkeit den Interessen des Arbeitskreises nahe stehen und sich für Ihre Ziele einsetzen, können Mitglied des Arbeitskreises werden.
  (4)  Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Wird im Fall einer Ablehnung Einspruch erhoben, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
  (5)  Zur Aufnahme in den Verein ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich.
  (6)  Das neu aufgenommene Mitglied erkennt durch seinen Beitritt die Satzung an.
  (7)  Ehrenmitglieder können auf Beschluß des Vorstandes durch den Vorsitzenden ernannt werden. Ein Ehrenvorsitzender ist möglich.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
  (1)  Die Mitgliedschaft erlischt:
    durch Austritt zum 31.12. eines jeden Jahres rechtsgültig, wenn die Austrittserklärung bis zum 31.10. des gleichen Jahres an die Vereinsanschrift erfolgt ist
    durch Tod
    durch Ausschluß aus dem Verein bei:
    Verstoß gegen die Satzung des Vereines
    Zahlungsrückstand von zwei Jahresbeiträgen
    Über den Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung.
  (2)  Der Ausschluß wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt. Gegen den Ausschluß steht dem Mitglied ein Berufungsrecht beim Vorsitzenden zu, dessen Entscheidung endgültig ist.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  (1)  Die Mitglieder haben das Recht:
    an den Veranstaltungen des Arbeitskreises aktiv teilzunehmen
    an den Vorstand jederzeit Vorschläge zur Verbesserung der Arbeit gemäß der Zielsetzung einzureichen
    in Ihren Praxen und Kliniken Ihre Mitgliedschaft öffentlich zu machen
  (2)  Die Mitglieder haben die Pflicht:
    das Statut zu achten und aktiv für die Ziele des Arbeitskreises zu arbeiten
    der ständigen fachlichen und wissenschaftlichen Weiterbildung

§ 7 Mitgliederversammlung
  (1) Das höchste Organ des Vereines ist die Mitgliederversammlung.
  (2)  Die Mitgliederversammlung entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten des Arbeitskreises und legt die Aufgaben für den nächsten Zeitabschnitt fest.
  (3)  Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter einzuberufen. Die Einberufung erfolgt 4 Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung. Sie erfolgt einmal jährlich.
  (4)  Bei Bedarf hat der Vorstand das Recht, jederzeit eine außerordentliche Mitglieder- Versammlung einzuberufen.

§ 8 Der Vorstand
  (1) Der Vorstand ist ständiges Arbeitsorgan des Vereines und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich gemäß § 26 BGB.
  (2) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter und dem Kassierer. Vorsitzender und Stellvertreter sind jeweils einzelvertretungsberechtigt; der Kassierer ist nur in Gemeinschaft mit dem Vorsitzenden oder dem Stellvertreter vertretungsbefugt.
  (3)  Der Vorstand hat die Pflicht zur Rechenschaftslegung vor der Mitgliederversammlung.
  (4)  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl für vier Jahre gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich.

§ 9 Finanzierung
  (1)  Die Mittel des Vereines setzen sich aus Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Zuwendungen zusammen.
  (2)  Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung beschlossen
  (3)  Der Verein kann Spenden natürlicher Personen,juristischer Personen und Gesellschaften annehmen wenn sie der Förderung der Ziele und Aufgaben gemäß § 2 entsprechen
  (4)  Die Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden
  (5)  Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.
  (6)  Es darf keine Person durch Ausgaben ,die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  (7) Die Verantwortung für die statutgemäße Verwendung der Mittel des Vereines obliegt dem Vorstand. Die Mittel werden im Auftrag des Vorstandes durch den Kassierer- Finanzwart- verwaltet. Die Mitgliederversammlung erhält von diesem einen Kassenbericht für das abgelaufene Jahr und einen Finanzplan für das Folgejahr.
  (8)  Die Rechnungslegung geschieht jährlich; sie wird von den gewählten zwei Kassenprüfern zur Entlastung des Vorstandes vorgelegt. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

§ 10 Änderung und Ergänzung des Statutes
  (1) Eine Änderung kann vom Vorstand oder von 2/3 der Mitgliederversammlung beantragt werden.
  (2) Der Antrag ist gleichzeitig mit der Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekannt zu geben.
  (3) Die Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit beschlossen werden.
  (4)  Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereines an die Stadt Leipzig, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat

Sofern vom Vereinsregistergericht Teile der Satzung beanstandet werden, ist der Vorstand ermächtigt,
diese zur Behebung der Beanstandung abzuändern.
Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung in Leipzig
am 20.10.2001 beschlossen.